31.08.2026: Das vphone-cli-README nennt Apple silicon, eine nicht verschachtelte Ausführung und Anpassungen an der Sicherheitskette als relevante Voraussetzungen (Projekt-README und Issues). Schnellste Entscheidung: Verwenden Sie dafür nicht Ihren Haupt-Mac mit persönlichen Konten, Signaturzertifikaten oder Produktionscode, sondern zuerst einen rücksetzbaren, eigenständigen Apple-silicon-Mac. Ein Cloud-Mac kommt nur infrage, wenn der Anbieter die nicht verschachtelte Basis, Recovery-Steuerung und die erforderlichen Sicherheitsänderungen tatsächlich nachweist.

Diese vphone-cli-Mac-Bereitstellung 2026 ist für Sie relevant, wenn Sie als Sicherheitsforscher eine virtuelle iPhone-Umgebung untersuchen, als iOS-Testingenieur Automatisierung und Steuerung bewerten oder als Administrator einen isolierten Knoten abnehmen müssen. Wenn Sie lediglich eine App im üblichen Xcode Simulator debuggen möchten, ist vphone-cli wahrscheinlich der falsche erste Ansatz.

Der erste Abnahmepunkt ist die tatsächliche Host-Umgebung

Der häufigste Denkfehler lautet: „Ich kann mich per SSH oder Bildschirmfreigabe auf dem Mac anmelden, also kann ich dort auch vphone-cli ausführen.“ Beides ist nicht dasselbe. Eine Remote-Sitzung beschreibt nur den Zugang zum Betriebssystem. Sie sagt nichts darüber aus, ob die darunterliegende Virtualisierungs- und Sicherheitskette für dieses Projekt verfügbar ist.

Die technische Prüfung sollte deshalb nicht mit Installationsbefehlen beginnen, sondern mit vier Nachweisen:

  1. Architektur: Der Host muss die im aktuellen Projektstand geforderte Apple-silicon-Plattform verwenden. Apple beschreibt die Entwicklungsgrundlagen für diese Prozessorfamilie in seiner Dokumentation zu Apple silicon.
  2. Betriebssystem und Entwicklungswerkzeuge: macOS, Xcode und SDK müssen mit der Fassung übereinstimmen, die das aktuelle README und die Maintainer-Testtabelle nennen. Veraltete Blogbeiträge sind hierfür kein Beleg.
  3. Virtualisierungspfad: Die Umgebung darf nicht selbst in einer verschachtelten virtuellen Maschine laufen, wenn der Projektpfad direkten Zugriff auf die erforderliche Virtualisierungsschicht voraussetzt.
  4. Minimaler Starttest: Erst ein möglichst kleiner Startversuch mit nicht produktiven Daten zeigt, ob die Kombination aus Host, Entitlements, Gast-Image und Sicherheitszustand überhaupt zusammenarbeitet.

Apple dokumentiert mit Virtualization.framework allgemeine Virtualisierungsfunktionen für unterstützte macOS- und Linux-Gäste. Daraus folgt jedoch keine offizielle Freigabe für die spezielle virtuelle-iPhone-Architektur von vphone-cli. Die Aussage „Apple unterstützt Virtualization.framework“ darf daher nicht in „Apple unterstützt vphone-cli“ umgedeutet werden. Die projektspezifischen Aussagen stammen aus dem vphone-cli-Hauptrepository, seinen Commits, Issues und Maintainer-Tests.

Durch: Hostinformationen, README-Abgleich und Minimalstart liegen vor; der Knoten ist nicht verschachtelt.
Nicht durch: Sie stoppen die Einrichtung und fordern beim Betreiber einen technischen Nachweis an oder wechseln auf einen eigenständigen Mac. Eine bloße Zusicherung „voller Mac-Zugriff“ reicht nicht.

Sicherheitsänderungen machen den Haupt-Mac zur Fehlentscheidung

Das Projekt beschreibt Pfade, bei denen private Entitlements sowie Anpassungen an SIP oder AMFI eine Rolle spielen können. Das ist keine normale Einstellung wie die Installation eines Editors. Der entscheidende Punkt ist nicht, ob sich eine Änderung technisch durchführen lässt, sondern welche Schutzfunktionen und Daten auf diesem Gerät davon betroffen wären.

Apple erklärt in seiner Dokumentation zu System Integrity Protection, dass SIP zentrale Systembereiche und privilegierte Änderungen gegen unberechtigte Eingriffe schützt. Wenn Sie diesen Schutz oder angrenzende Prüfungen verändern, erweitern Sie die Vertrauensfläche des Systems. Das kann für eine kontrollierte Forschungsumgebung vertretbar sein, ist aber eine schlechte Ausgangslage für einen Computer, auf dem Sie gleichzeitig:

  • persönliche Apple- oder Geschäftskonten verwenden,
  • Entwicklungs- und Veröffentlichungszertifikate aufbewahren,
  • produktive SSH-Schlüssel oder Zugriffstoken speichern,
  • private Kundendaten bearbeiten,
  • Produktions-Repositories auschecken oder
  • Passwortmanager, Browser-Sitzungen und Unternehmenszugänge offenhalten.

Die vphone-cli-Dokumentation ist hier als Projektquelle zu lesen, nicht als Sicherheitsfreigabe. Wenn ein Maintainer einen Pfad beschreibt, bedeutet das nicht, dass dieser Pfad für jedes Betriebsszenario empfohlen wird. Auch die Apple-Dokumentation zum Hypervisor auf Apple silicon bestätigt nur die Plattformfähigkeit, nicht die Unbedenklichkeit eines konkreten Forschungs-Setups.

Ihre Abnahme muss deshalb den Sicherheitszustand vor und nach dem Test festhalten. Dazu gehören die aktivierten Schutzmechanismen, die verwendeten Entitlements, die erforderlichen Neustarts und die dokumentierte Rückkehr in den vorherigen Zustand. Vermeiden Sie es, umfangreiche Deaktivierungsanleitungen ungeprüft zu kopieren. Ein Test, dessen Rückbau niemand reproduzieren kann, ist kein kontrollierter Testbetrieb.

Durch: Der Knoten ist ausschließlich für die Untersuchung vorgesehen, die Änderungen sind dokumentiert, Recovery-Zugriff ist gesichert und ein Rückbau wurde erfolgreich geprüft.
Nicht durch: Der Mac bleibt Hauptarbeitsgerät oder die Rückkehr in einen geschützten Zustand ist unklar. Dann wird der vphone-cli-Versuch abgebrochen.

Identität, Schlüssel und Quellcode brauchen eine eigene Grenze

Ein isolierter Mac ist nicht automatisch eine isolierte Umgebung. Sobald Sie den Rechner mit dem gewohnten Apple-Account anmelden, den Standard-Schlüsselbund synchronisieren oder das produktive Git-Konto verbinden, übertragen Sie die Risiken Ihres Hauptsystems in den Forschungsbereich.

Richten Sie stattdessen eine minimale Datenumgebung ein:

  • ein separates lokales Systemkonto ohne unnötige Administratorrechte,
  • ausschließlich Test-Apple-Accounts und nicht produktive Zertifikate,
  • eigens erzeugte, zeitlich begrenzte SSH-Schlüssel,
  • ein Test-Repository ohne Produktionsgeheimnisse,
  • getrennte Umgebungsvariablen und CI/CD-Zugangsdaten,
  • deaktivierte Synchronisation für persönliche Schlüsselbund- und Cloud-Daten,
  • eine dokumentierte Liste aller während des Laufs benötigten Berechtigungen.

Vor dem ersten Start erstellen Sie eine Berechtigungsübersicht: Welcher Prozess benötigt Dateizugriff, Netzwerkzugriff, Entwicklerrechte oder Zugriff auf virtuelle Maschinen? Danach führen Sie einen Geheimnisscan über das Arbeitsverzeichnis, die Shell-Umgebung und relevante Protokolle aus. Nach dem Test müssen Sie nicht nur Dateien löschen, sondern auch Tokens widerrufen, temporäre Schlüssel entfernen und prüfen, ob der Knoten weiterhin auf interne Ressourcen zugreifen kann.

Besonders wichtig ist die Rückgabeprüfung: Wird ein gemieteter oder gemeinsam verwalteter Knoten zurückgesetzt, darf der vorherige Nutzer nicht auf Ihre Testressourcen zugreifen können. Für die organisatorische Seite sollten Sie außerdem die Datenschutzhinweise von SSHMac prüfen und intern festlegen, welche Forschungsdaten überhaupt auf einem extern verwalteten Rechner landen dürfen. DSGVO-Konformität ersetzt keine technische Isolation, gehört aber zur Abnahme eines solchen Dienstes.

Speicher, Netzwerk und Unterbrechungen entscheiden über die Nutzbarkeit

Bei vphone-cli besteht der Arbeitsablauf nicht nur aus dem Start eines Programms. Sie müssen unter anderem Gastdateien, Firmware oder Images, Caches, virtuelle Maschinendaten, Exporte und Diagnoseprotokolle verwalten. Welche Kapazität Sie benötigen, hängt von Projektstand, Gast-Image, Testanzahl und Aufbewahrungsregeln ab. Eine pauschale Speicherzahl wäre ohne den konkreten Workflow nicht belastbar.

Prüfen Sie daher die Lieferkette anstelle einer theoretischen Kapazitätsangabe:

  1. Verzeichnisse festlegen: Definieren Sie getrennte Orte für Downloads, Cache, persistente Gastdaten, Exporte und Logs.
  2. Quotas kontrollieren: Stellen Sie fest, ob der Betreiber Speicherbegrenzungen, automatische Bereinigung oder zeitabhängige Löschung verwendet.
  3. Dauerverbindung testen: Der Knoten muss während Download, Erstellung, erstem Start und Wiederherstellung erreichbar bleiben. Prüfen Sie insbesondere, ob eine SSH-Verbindung nach einem Neustart erneut aufgebaut werden kann.
  4. Logs sichern: Aktivieren Sie nur die für die Fehlersuche erforderliche Protokollierung und speichern Sie sie außerhalb des flüchtigen Arbeitsverzeichnisses.
  5. Unterbrechung simulieren: Stoppen Sie einen kontrollierten Vorgang, starten Sie den Host oder die Sitzung neu und prüfen Sie, ob der Zustand sauber erkannt und wiederhergestellt wird.
  6. Vollständigen Durchlauf wiederholen: Eine erfolgreiche Erstellung ohne Unterbrechung ist nur ein Teilnachweis. Erst die Kombination aus Erstellung, Abbruch, Recovery und erneutem Start zeigt die Betriebseignung.

Durch: Sie können den Lebenszyklus reproduzierbar ausführen, den Zustand nach einer Unterbrechung bestimmen und Logs eindeutig einem Lauf zuordnen.
Nicht durch: Ein Abbruch hinterlässt unklare Teildaten, der Download startet immer wieder von vorn oder der Anbieter kann keinen kontrollierten Neustart ermöglichen. Dann ist der Knoten für unbeaufsichtigte Automatisierung ungeeignet.

Der Vergleich der drei Bereitstellungswege

Die folgende Bewertung ist eine redaktionelle Entscheidungshilfe, keine Aussage über eine garantierte Projektkompatibilität. „5/5“ bedeutet, dass die Option die jeweilige Anforderung typischerweise besser kontrollierbar macht; die projektspezifische Freigabe muss trotzdem durch den aktuellen README-Stand und einen Versuch erfolgen.

Option Nicht verschachtelte Ausführung Kontrolle über Recovery und Sicherheit Trennung von Konten und Code Rücksetz- und Abbruchverhalten Redaktionelle Bewertung
Haupt-Mac mit Alltagsnutzung Unklar, muss nachgewiesen werden Praktisch schlecht, weil Schutzänderungen andere Daten betreffen Schlecht, wenn persönliche Schlüssel und Konten vorhanden sind Meist unpraktisch 1/5
Eigenständiger Apple-silicon-Mac Direkt prüfbar Hoch, sofern physischer oder administrativer Recovery-Zugriff besteht Gut mit separatem Systemkonto und Testgeheimnissen Gut bei dokumentiertem Zurücksetzen 5/5
Cloud-Mac mit bestätigter Bare-Metal- oder nicht verschachtelter Basis Nur mit Betreiberbeleg Abhängig von Recovery- und Sicherheitssteuerung Gut, wenn der Knoten nach jedem Lauf recycelt wird Mittel bis hoch, abhängig vom Anbieter 3/5
Gewöhnliche macOS-VM in einer weiteren VM In der Regel problematisch Eingeschränkt oder nicht kontrollierbar Isolierung allein löst den Hypervisor-Konflikt nicht Schwer vorhersehbar 1/5

Der eigenständige Mac ist nicht deshalb vorzuziehen, weil jede physische Maschine automatisch sicher wäre. Sein Vorteil liegt in der überprüfbaren Kontrollkette: Sie können Architektur, Bootzustand, Recovery, lokale Konten, Festplattenzustand und Rücksetzung selbst oder mit einem klar verantwortlichen Betreiber abnehmen.

Bei einer Cloud-Umgebung verlangen Sie vor der Buchung konkrete Antworten auf diese Fragen:

  • Läuft der Dienst direkt auf Apple silicon oder in einer weiteren VM?
  • Können Sie den Mac in Recovery starten oder wenigstens einen betreuten Recovery-Vorgang auslösen?
  • Dürfen die für das Projekt notwendigen Sicherheitsänderungen vorgenommen und wieder zurückgenommen werden?
  • Was geschieht mit virtuellen Maschinendateien, Caches, Logs und Schlüsselmaterial nach der Freigabe?
  • Ist ein kompletter Neustart möglich, oder wird nur eine Remote-Sitzung getrennt?
  • Können Sie einen Testknoten zunächst ohne produktive Daten abnehmen?

Wenn diese Fragen nur mit allgemeinen Aussagen zur Remote-Erreichbarkeit beantwortet werden, fehlt der entscheidende Nachweis.

Die Abnahme läuft in einer kontrollierten Reihenfolge

Führen Sie die Prüfung nicht als einmaligen Installationsversuch durch. Die Reihenfolge soll verhindern, dass Sie Zeit in eine Umgebung investieren, die eine Grundvoraussetzung nicht erfüllt.

1. Projektstand einfrieren

Sichern Sie den Stand des Hauptrepositories, lesen Sie das aktuelle README, prüfen Sie die jüngsten Commits und dokumentieren Sie offene Issues, die Architektur, Entitlements, Gast-Start oder Recovery betreffen. Der Projektstand kann sich ändern; ein älterer Erfahrungsbericht darf deshalb nur als Hinweis dienen. Halten Sie fest, welche Aussagen von den Maintainers stammen und welche aus individuellen Community-Rückmeldungen kommen.

2. Hostdaten unabhängig verifizieren

Erfassen Sie Chiparchitektur, macOS-Version, Xcode-Version, SDK-Stand, freie Ressourcen und den Virtualisierungsmodus des Hosts. Vergleichen Sie diese Daten mit der Projektmatrix. Ersetzen Sie „Apple silicon verfügbar“ nicht durch „Mac verfügbar“: Die Architektur ist hier eine konkrete Abnahmebedingung.

3. Verschachtelung ausschließen

Klären Sie, ob der Ihnen zugewiesene Mac selbst Gast einer Virtualisierungsumgebung ist. Bei einem lokalen Gerät prüfen Sie die Systemarchitektur und die Verwaltungsdokumentation. Bei einem Cloud-Anbieter verlangen Sie eine schriftliche technische Beschreibung oder einen betreuten Nachweis. Ein VNC- oder SSH-Zugang beweist weder direkten Hypervisor-Zugriff noch eine nicht verschachtelte Ausführung.

4. Sicherheitsprofil definieren

Legen Sie vor Änderungen fest, welche SIP- oder AMFI-relevanten Zustände der Projektpfad tatsächlich verlangt. Notieren Sie den Ausgangszustand, die verantwortliche Person, den Testzweck und den Rückbau. Bleibt die Anforderung unklar oder wird ein irreversibler Zustand verlangt, wechseln Sie auf einen speziell dafür vorgesehenen Knoten oder stoppen den Versuch.

5. Identitäten austauschen

Erstellen Sie das lokale Testkonto, verwenden Sie Test-Accounts, generieren Sie kurzlebige Schlüssel und kopieren Sie nur nicht produktiven Code. Scannen Sie vor dem Start nach Geheimnissen. Prüfen Sie außerdem, ob Diagnoseausgaben Pfade, Tokens oder interne Hostnamen enthalten können.

6. Erstellungs- und Startlauf durchführen

Führen Sie eine vollständige Erstellung mit einem kleinen, eindeutig markierten Testprojekt durch. Protokollieren Sie jeden relevanten Zustand: Download, Import, Gast-Erstellung, erster Start, Steuerungsschnittstelle und Beendigung. Bewerten Sie dabei nicht nur, ob der Prozess startet, sondern ob er unter Ihrer vorgesehenen Zugriffsmethode stabil steuerbar bleibt.

7. Unterbrechung und Wiederherstellung abnehmen

Unterbrechen Sie einen Lauf kontrolliert und führen Sie anschließend den vorgesehenen Wiederanlauf durch. Testen Sie, ob der Knoten nach Neustart erreichbar ist, ob die Gastdaten konsistent bleiben und ob ein fehlgeschlagener Lauf sauber entfernt werden kann. Für ein automatisiertes Team ist dieser Test wichtiger als ein einzelner erfolgreicher Start, weil unbeaufsichtigte Jobs mit Abbrüchen umgehen müssen.

8. Rückgabe und Bereinigung prüfen

Widerrufen Sie Testzugänge, löschen Sie temporäre Daten und setzen Sie den Host in den dokumentierten Ausgangszustand zurück. Bei einem extern verwalteten Mac lassen Sie sich bestätigen, dass Speicher, Schlüsselmaterial, Logs und virtuelle Maschinen nicht für nachfolgende Nutzer zugänglich bleiben. Erst danach ist die Umgebung für einen wiederholbaren Testbetrieb freigegeben.

Der virtuelle iPhone-Test ersetzt keine Plattformabnahme

vphone-cli kann einen eigenständigen Wert für Forschung und Automatisierung besitzen: Sie können Steuerungsabläufe, reproduzierbare Testfälle und bestimmte Gast- oder Schnittstelleninteraktionen untersuchen. Daraus folgt jedoch nicht, dass jede Beobachtung auf einem echten iPhone gültig ist.

Der Xcode-Simulator und die Apple-Dokumentation zu simulierten und physischen Geräten stehen für den regulären Apple-Entwicklungsworkflow. Der Simulator ist für viele UI-, Logik- und Entwicklungszyklen effizient, bildet aber ebenfalls nicht jede Hardwarebedingung ab. Ein echtes iPhone bleibt erforderlich, wenn Sie beispielsweise reale Sensoren, Funkverhalten, Energieverbrauch, Geräteleistung, Signierung, Installationsverhalten oder die endgültige Plattformkonformität bewerten müssen.

Ordnen Sie die Werkzeuge nach dem Testziel:

  • vphone-cli: Forschung, Automatisierung, kontrollierte Untersuchung einer virtuellen iPhone-Umgebung und Tests, deren Aussagekraft Sie vorher begrenzen.
  • Xcode Simulator: gewöhnliche Entwicklung, schnelle UI-Prüfungen, Debugging und reproduzierbare Simulator-Testläufe.
  • Echtes iPhone: finale Abnahme von Hardware-, Plattform-, Signatur- und realen Betriebsbedingungen.

Wenn Ihr Ziel ausschließlich ein normaler iOS-Entwicklungszyklus ist, behalten Sie Simulator und echte Geräte als Hauptkette bei. Wenn Sie die virtuelle Umgebung selbst untersuchen möchten, behandeln Sie vphone-cli als zusätzliches Forschungswerkzeug und dokumentieren Sie ausdrücklich, welche Ergebnisse nicht auf Hardware übertragen werden dürfen.

Das Ergebnis der Abnahme bestimmt die Infrastruktur

Ihre Entscheidung lässt sich am Ende auf drei Pfade reduzieren:

  • Alle Host-, Sicherheits-, Isolations- und Recovery-Prüfungen bestanden: Ein eigenständiger Apple-silicon-Mac ist die bevorzugte Basis. Für zeitlich begrenzte Forschung kann ein Cloud-Knoten ebenfalls geeignet sein, wenn die technischen Nachweise nicht nur aus einer Produktbeschreibung stammen.
  • Nur die Cloud-Ebene ist unklar: Fordern Sie vor einem Test die Bestätigung zur Verschachtelung, Recovery-Steuerung, Sicherheitsanpassung und vollständigen Rücksetzung an. Bis dahin behandeln Sie den Dienst als nicht abgenommen.
  • Eine Grundbedingung ist nicht erfüllbar: Brechen Sie den vphone-cli-Pfad ab und verwenden Sie für normale Entwicklung den Xcode Simulator sowie für die abschließende Prüfung echte iPhones. Eine funktionierende Remote-Sitzung ist kein Grund, einen ungeeigneten Virtualisierungspfad weiter zu erzwingen.

Wenn Sie zwischen Kauf und Miete wählen, vergleichen Sie außerdem die Lebensdauer des Einsatzes. Ein eigener Mac ist sinnvoll, wenn Sie langfristig stabile, hohe Auslastung erwarten, physischen Zugriff benötigen oder wiederholt Systemzustände selbst kontrollieren müssen. Für einen einzelnen Forschungszyklus kann eine gemietete, isolierte Umgebung wirtschaftlich und organisatorisch passender sein; sie ist aber nur dann geeignet, wenn Abnahme, Rücksetzung und Datenlöschung nachweisbar sind. Eine allgemeine Cloud-Mac-Beschreibung ersetzt diese Prüfung nicht. Weitere technische Fragen zur Bereitstellung sollten Sie vorab über das Hilfezentrum von SSHMac klären.

Häufige Fragen zur vphone-cli-Mac-Bereitstellung

Läuft vphone-cli auf einem Cloud-Mac?

Das ist nicht durch die Bezeichnung „Cloud-Mac“ geklärt. Sie müssen nachweisen, dass die Instanz auf Apple silicon läuft, nicht selbst in einer verschachtelten virtuellen Maschine betrieben wird und die erforderlichen Wiederherstellungs- sowie Sicherheitseinstellungen kontrollierbar sind. Fehlt einer dieser Nachweise, sollten Sie den Versuch nicht auf produktiven Daten durchführen.

Warum funktioniert vphone-cli nicht einfach in jeder macOS-VM?

Eine macOS-VM kann zwar macOS-Anwendungen ausführen, bietet aber nicht automatisch den Zugriff auf die Virtualisierungs- und Sicherheitskette, die vphone-cli laut Projektdokumentation voraussetzt. Bei verschachtelter Virtualisierung können Entitlements, Hypervisor-Zugriff, Recovery-Steuerung und Systemschutz zum Abbruch führen. Eine Remote-Verbindung beweist daher keine technische Eignung.

Müssen SIP und AMFI für die Installation deaktiviert werden?

Nicht als pauschale, risikofreie Standardmaßnahme. Die vphone-cli-Dokumentation beschreibt je nach Pfad Anpassungen an privaten Entitlements sowie an SIP oder AMFI. Sie sollten zuerst den konkreten Forschungsbedarf, die Rückkehr in einen geschützten Zustand und die Datenisolation klären. Auf einem Mac mit persönlichen Konten, Signaturzertifikaten oder Produktionszugriff ist der Versuch nicht vertretbar.

Ersetzt vphone-cli den Xcode Simulator oder ein echtes iPhone?

Nein. vphone-cli kann für Forschung, Automatisierung und die Untersuchung einer virtuellen iPhone-Umgebung sinnvoll sein. Der Xcode Simulator bleibt für die reguläre Entwicklung und UI-Prüfung vorgesehen, während ein echtes iPhone für Hardwareverhalten, Sensorik, reale Leistung, Signierung und die abschließende Plattformprüfung erforderlich sein kann. Die drei Umgebungen erfüllen unterschiedliche Zwecke.

Die sachgerechte Wahl ist ein isolierter, rücksetzbarer Testknoten

Ein Haupt-Mac bündelt persönliche Identitäten, Produktionszugriffe und Systemschutz in einem Gerät; ein gewöhnlicher verschachtelter Cloud-Mac lässt zusätzlich die entscheidende Virtualisierungskontrolle offen. Beide Wege erzeugen damit vermeidbare Risiken: unklare Berechtigungen, schwierige Wiederherstellung und eine schlechte Beweislage bei Fehlern. Für einen begrenzten Forschungs- oder Automatisierungsbedarf ist ein isolierter Apple-silicon-Knoten deshalb die sauberere Wahl. Wenn Sie dafür keine eigene Hardware bereitstellen möchten, kann die Miete über SSHMac sinnvoll sein — aber erst nach der Prüfung von Nicht-Verschachtelung, Recovery-Zugriff, Sicherheitsrichtlinien und vollständiger Rücksetzung. Starten Sie mit einem nicht produktiven Probelauf; erst wenn diese Abnahme bestanden ist, sollten Sie weitere Testfälle oder automatisierte Jobs übertragen.